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Artikel getaggt mit ‘Libelle’

Glossenhauer der Libelle jetzt online

Ich bin faul. Ja, aber ich habe mich endlich überwunden einige meiner Schriftstücke online zu stellen. Denn ich bin geil auf views. Nicht auf google Street-View. Sondern auf Besuche von anderen Cyborgs. Dazu hab ich meine Kolumne online gestellt. Dies umfasst die sechs regulären Texte und eine exklusive, nie veröffentlichte Nummer vom Oktober 2009 (diese würde durch die Studierendenproteste überrascht). Das ist meine persönliche Abrechnung mit einem Jahr fleißiger Schreibtischtäterei. Die Artikel sind unter der Kategorie: Libelle; Tag: Glossenhauer nun auf Ewigkeit, oder zumindest so lange, wie sie hier halten, gespeichert und abrufbar. Da alles vergänglich ist und nur im Kontext der Situation verstehbar wird, habe ich für jeden Glossenhauer einige Tags erfunden, die die eine oder andere Interpretation ermöglichen könnte (Manager_innenboni sozusagen). Aber sie könnten auch völliger Blödsinn sein: Denn wer weiß denn schon, was man selbst denkt, besonders wenn dazwischen einige Zeit vergeht. In diesem Sinne – wer sie lesen will, kann sie jetzt finden. Die weiteren werden ebenfalls online gestellt. Eh klar. Wie eigentlich der Rest auch. Ich will mich ja nur selbst im Internet sehen.

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Dis-un(d )qualifiCHierte TrinitÄt?

Qualitätszeitung zu sein ist schwer, weil Qualität bekanntlich von Qual abstammt. Nur wenn mensch sich richtig abgerackert hat, wird’s richtig gut. Daraus folgt, dass die gute Meinung das Gegenteil von gut gemeint ist. Denn wenn wir etwas gut finden, wollen wir es sicher nicht noch gut meinen den Wunsch einer Veränderung zu hegen(wir wissen ja, wie mensch sich gequält hat).Seit ich hier schreibe, haben mich Viele gefragt, wie eine solch qualitativ hochwertige Zeitschrift überhaupt möglich ist; wie Frau Genialität plötzlich von der ÖH Besitz nehmen konnte? Liebe Leute – Eines kann ich euch versichern, die Muse, die uns küsst, ist geblieben. Auch mein Nivea ist geblieben: Mit meiner frisch gekremten Schönheit stahlt meine Erhabenheit so weit, die Unseresgleichen sucht.

Hat er nicht einen Urknall? Eigentlich nicht – denn wie sonst sollte ich die viele Creme verwenden, die ich wegen meines Sponsoringvertrages verbrauchen muss. Doch sie wirkt: Die ÖH strahlt heller als es dieses finstere Netz der Intrigen eigentlich vermuten lassen würde.

SCHein ist einfach besser als Sein, denn um 33% mehr an ZeiCHen ist eben mehr – wer würde wohl das Wort Zeien wertschätzen, verzeiHen ist der Nachhall des Gut gemeinten. Das H steht also für Hass und lässt sich logischerweise nie von derart Prozessen weg rationalisieren. ÖHass also: Somit wäre auch das Rätsel geklärt, warum die Libelle die ÖH-Arbeit(wo bestimmt niemand jemals ehrenamtlich arbeitet) um so viele Lichtjährchen überstrahlen muss. Die ÖH ist dämonisch und alles vereinnahmend zugleich. Traditionell und dekadent. Das kann nur eure Libelle überstrahlend vertuschen.

Wer doch Fehler findet, sollte sich erinnern, es ist Ostern(zumindest jetzt, wann ICH schreibe)! Also eine partizipative(IHR dürft die Fehler suchen) ÖH(mit der blendend-grellweißen Libelle) und mit Überraschungen(die Fehler dürft IHR behalten). Spiel, Spaß und Spannung. Qual plus drei Buchstaben(Äh ist ein Laut) führt über den Quarks-Kreuzweg zur Qualität. Tri-vial(3), aber endlich niedergeschrieben, meint euer Qualitäter. Amen.

Universaldilettant liebt es mit unechtem Pathos sich zu wünschen, so zu tun, als wäre er Manuel Weichinger um so mehr Briefbomben und Heiratsanträge über universaldilettant@gmx.at akquirieren zu können

[Artikel ist in der Libelle Ausgabe 5 (2010) erschienen]

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