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Artikel getaggt mit ‘Konservatismus’

Ist Audimaxismus “linkslinke” Utopie? – bei näherer Betrachtung ist das Gegenteilige der Fall

Dezember 28, 2009 2 Kommentare

Letztendlich ist das passiert, was passieren musste. Der mediale Zirkus um die Studierendenproteste ist verblasst, die Sippe ist weiter gezogen. Nicht, weil das Problem weniger Relevanz hätte, oder die Protestierenden gravierende Fehler gemacht hätten, sondern weil alles Relevante gesagt wurde und die Herde der Medienberichterstatter_innen gen Klimakonferenz oder zum Dauerbrenner Ausländer_innen in Österreich weiterziehen. Genau das passierte beim Themenkomplex Entwaldung, der immer noch globale Relevanz hat, aber wenn bloß im Zusammenhang mit dem Klimawandel in den Medien vorkommt. Was die Proteste betrifft, wurden auch Fehler gemacht, nicht jedoch in dem Verhältnis, wie das Interesse sank während im Gegenzug die Anfeindungen stiegen. Ich möchte nun aber trotzdem auf einen kritisierbaren Aspekt der Proteste eingehen:

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“Linksliberales” Burkaverbot is nich

Dezember 6, 2009 1 Kommentar

Liberalismus ist an sich ein bürgerlicher Wert, der dazu gemacht wurde einige Dinge(Z.B. das Privateigentum) unter Kontrolle des Individuums zu geben, da jenen Menschen Willensfreiheit zugesagt wird. “Linksliberale” sind demnach gegen Kleidungsvorschriften, da dies dem Indivduum zusteht selbst zu entscheiden. Menschen die auf einen stärkeren zentralistischen Staat hoffen sind eher für Kleidungsvorschriften. Demnach sind es eher Staatsinterventionist_innen, die für solch ein Verbot eintreten.

Moralimperialismus eben: Sowie die jetztige Befürwortung von Verboten, die Frauen “befreit” gesehen haben will, wollen die USA auch mit interventionisitschen Maßnahmen den Irak in Richtung Demokratie “befreien”. In Wirklichkeit ein guter Vorwand seine Interessen durchzusetzen – und da haben Muslime nix zu sagen, und muslimische Frauen sowieso nicht, und das nicht nur in ihrer eigenen Community, sondern mindestens Österreichweit.

Frauenbewegungen sind und müssen aus sich selbst heraus entstehen, um Emanzipationspotential zu haben(wie bei den jetzigen Uni-Protesten schön zu sehen war). Vorwürfe, man_frau sei kein_e Feminist_in(mit der Annahme ein Mann könne jetzt Feminist sein), weil man_frau gegen ein Bukraverbot ist, legt einen Schluss nahe. Nämlich die Abwägung von zwei “Feindbildern”: Anti-Feminismus und Anti-Islamismus. “Wenn du nicht dafür bist, dann bist du dagegen und unser Feind”, und wenn man_frau sich auf die Seite der Bürger_innenrechte und des Islams schlägt, so wird man zum Feind des Feminismus auserkoren, und als nicht links, denn alle Linken sind laut diesen Rufern im Walt ja eine homogene Gruppe aus Feminist_innen. Diese sind dann der Freund. So wie es in der klassischen neokonservativen Argumentationslinie üblich ist der anderen Seite die Verleumdung von Werten vorzuwerfen, um sie in ihren Bestrebungen für den anderen guten Wert zu unterminieren. Das wäre die rechte Seite des Staatsinterventionismus. Um die “richtigen” Werte mag es wohl gehen, aber manchmal geht es nur um eines – die Durchsetzung der eigenen Vorstellungen, was “gut” ist.

Wir müssen also den Islam vom Islam und der Burka befreien. Das geht sogar so weit, dass sich die österreichsiche Mehrheit anmaßt zu sagen, was Islam sei und was nicht. Wenn nötig muss der Islam mit Staatsgewalt unseren Wünschen angepasst werden. Laizistisch ist das nicht. Liberal schon gar nicht.

Im Übrgien bin ich der total neokonservativen Meinung, dass die FLUG zerschlagen werden muss!

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